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Vorsorgen mit Immobilien

Mercer-Studie: Umschichtung in Immobilien

Autor: Gerhard Rodler

Immobilien als langfrisitige Anlage sind nach wie vor auf der Überholspur, was die Gunst der Investoren betrifft.

Betriebliche Altersvorsorge-Einrichtungen in Europa haben im Vorjahr laut dem Beratungsunternehmen Mercer keine großen Umschichtungen von Anleihen in Richtung Aktien vorgenommen. Die Anleiheninvestitionen seien in den meisten Ländern gesunken, aber vielfach durch Immobilien und alternative Anlageklassen ersetzt worden.

Dies geht aus der Studie „European Asset Allocation Survey 2015“ hervor, die 1.100 betriebliche Altersvorsorge-Einrichtungen mit einem Anlagevolumen von mehr als 950 Mrd. Euro berücksichtigt. Österreich ist darin nicht enthalten, sondern wurde unabhängig davon untersucht.

Österreich liegt bei Immobilien aber noch deutlich unter dem europäischen Durchschnitt, so Mercer-Österreich-Expertin Michaela Plank. Im Vorjahr lag die durchschnittliche Performance der österreichischen Pensionskassen bei 7,85 Prozent. Im ersten Quartal 2015 waren es laut Pensionskassen-Fachverband 6,1 Prozent.

Europaweit seien Investitionen in Anleihen in den meisten Ländern gesunken, doch die entstandene Lücke wurde eher über Real Estate und alternative Anlageklassen gefüllt.