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Vorsorgewohungen beliebter

Wohnungen zur Anlage beliebter als Bausparen

Autor: Gerhard Rodler

Der Markt für Anlegerwohnungen bleibt heiß. Mehr noch: Entgegen ersten Unkenrufen dürfte sich das Interesse der Anleger in Österreich immer mehr steigern.

Das belegen auch Umfrageergebnisse. Demnach haben die Österreicher Wohneigentum im bisherigen Jahresverlauf erneut als attraktivste Veranlagungsform betrachtet, zeigen Daten des Marktforschungsunternehmens GfK.

Generell hat das Grundbuch als Anlageform das Sparbuch längst überholt, zumal Betongold in Zeiten niedriger Zinsen traditionell als Alternative zu klassischen Sparprodukten gesehen wird. Das jetzt umgehende Negativzinsen-Gespenst heizt diesen Trend scheinbar weiter an.

Interessant ist, dass in diesem Jahr erstmals auch das Bausparen vom direkten Wohnungseigentum überholt worden ist, was die Beliebtheit bei den Österreichern betrifft.

Vier von zehn Österreicher legen ihr Geld derzeit am liebsten in Wohnungen an, 33 Prozent bevorzugt in Grundstücke. Erst dahinter kommt das Bausparen, dann Gold mit 29 Prozent und weit abgeschlagen mit nur noch 18 Prozent das Sparbuch. Bis vor wenigen Jahren immer unangefochten auf Platz eins.

Erst dahinter kommen überraschenderweise erst die Aktien (und damit auch die Immobilienaktien).

Fakt ist, dass damit das Thema Vorsorgewohnungen offenbar weiter ganz oben auf der Agende stehen dürfte und sowohl die Nachfrage wie auch die Preise für dieses Produkt weiter - entgegen den Erwartungen - scheinbar nochmals weiter (und zwar kräftig) anziehen könnten.