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Vorstandswechsel bei Wiener Privatbank

Christoph Raninger folgt auf Helmut Hardt

Autor: Charles Steiner

Nach 15 Jahren im Vorstand der Wiener Privatbank tritt Helmut Hardt mit Jahresende seinen Ruhestand an. Mit Anfang des neuen Jahres wird Christoph Raninger seine Position übernehmen. Das gab die Wiener Privatbank via Aussendung bekannt. Helmut Hard ist nach seiner maßgeblichen Station bei der mittlerweile von der Vonovia geschluckten Conwert 2005 in den Vorstand der Wiener Privatbank berufen worden. Hardt habe die Bank geprägt und zu einem Spezialinstitut für Immobilien- und Kapitalmarktinvestments aufgebaut, richtete der Aufsichtsrat der Wiener Privatbank aus. Durch die Integration der Valartis Bank habe sich der regionale Fokus auf den angloamerikanischen Raum sowie CEE und CIS Staaten erweitern können.

Helmut Hardt resümiert: „Ich bin stolz auf das, was in der Wiener Privatbank in den letzten 15 Jahren gemeinsam mit einem sehr motivierten Team und meinem Kollegen Eduard Berger gelungen ist.“

Sein Nachfolger Christoph Raninger, der mit 1. Jänner als CEO an die Spitze der Bank tritt, blickt auf eine 20-jährige Laufbahn mit mehreren Stationen zurück. Begonnen hat Raninger seine Karriere in der Bank Austria, wo er zuletzt im Vorstand der UniCredit CAIB tätig war. Danach wechselte er in den Vorstand der Bawag PSK und wurde von dort seitens der Republik Österreich in den Vorstand der Österreichischen Volksbanken AG berufen, wo er im Zuge der Teilverstaatlichung die Restrukturierung des Volksbankensektors mitgestaltete. Seit 2015 war Raninger als Vorstandsvorsitzender der Austrian Anadi Bank für deren Neuausrichtung verantwortlich.