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Warburg kauft "Brehmstrasse"

Verkäufer ist CACEIS Bank Deutschland

Autor: Gerhard Rodler

Die Warburg-HIH Invest Real Estate GmbH, Hamburg, hat eine Büroimmobilie in der Wiener Brehmstraße für ein Individualmandat im Rahmen eines Share Deals erworben. Verkäufer ist die CACEIS Bank Deutschland GmbH, die das Objekt im Rahmen der Abwicklung des Fonds „Morgan Stanley P2 Value“ veräußerte. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Das Objekt liegt in der Brehmstraße 14/14A im 11. Wiener Gemeindebezirk und ist gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Die 2002 erbaute Büroimmobilie wurde 2005 erweitert und verfügt über eine Mietfläche von rund 14.000 m² verteilt auf acht Etagen. Außerdem gehören 147 Tiefgaragenplätze sowie ein Außenstellplatz zu dem Gebäude.

Das Objekte wurde seinerzeit von der UBM entwickelt und geriet erst kürzlich im Zuge einer angeblichen Korruptionsaffäre rund um den Trauzeugen von Ex-Finanzminister Grasser, Walter Meischberger, ungewollt in die Schlagzeilen.

Bis auf eine Teilfläche von rund 500 m² ist das Objekt vollständig an drei Parteien vermietet. Langjähriger Hauptmieter ist das Österreichische Bundesministerium für Finanzen, welches das Gebäude für den Österreichischen Zoll nutzt (Zollamt). Bei den weiteren Mietern handelt es sich um Laborinstitute aus dem Bereich der Material- und Lebensmittelanalyse. Der Mietvertrag mit dem Hauptmieter wurde erst in diesem Jahr verlängert und läuft nun noch bis 2030.