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Warimpex im Minus

Rubelkurs beschert Verlustzahlen

Autor: Gerhard Rodler

Die Warimpex mußte im ersten Quartal einen Periodenverlust von 7,6 Millionen Euro verbuchen, wesentlich beeinflusst durch nicht cash-wirksame Währungsumrechnungsverluste des russischen Rubels in Höhe von rund 3,1 Millionen Euro.

Die gesamten Umsatzerlöse im vollkonsolidierten Bereich verringerten sich um 12 Prozent auf 11,6 Millionen Euro.

Es konnte andererseits der Net Operating Profit unter Einbeziehung unseres gesamten Asset- Portfolios inklusive Joint Ventures um ein Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres gesteigert werden. Unter quotaler Einbeziehung aller Joint Ventures verringerten sich die Umsatzerlöse gesamt um 7 Prozent auf 22,8 Millionen Euro. Anders als im ersten Quartal 2013, in dem Warimpex das angelo Hotel München veräußerte, konnte im ersten Quartal 2014 kein erfolgswirksamer Verkauf verbucht werden. Das EBITDA verringerte sich dementsprechend um 55 Prozent auf 1,0 Millionen Euro, das EBIT sank auf -1,1 Millionen Euro (Q1 2013: 0,1 Millionen Euro). Das Ergebnis aus Joint Ventures veränderte sich von -0,7 Millionen Euro auf -1,5 Millionen Euro.

Trotz der aktuellen politischen Entwicklungen in der Ukraine und damit eng verbunden in Russland entwickelt sich das Projekt Airportcity St. Petersburg planmäßig: Im ersten Quartal verhandelte Warimpex ein Termsheet über den Verkauf der beiden Bürotürme „Jupiter I“ und „Jupiter II“. Die Verkaufsverhandlungen werden konstruktiv geführt, so dass ein Closing der Transaktion weiterhin im Sommer 2014 erwartet wird. Nach dem Berichtszeitraum ist es zudem gelungen, die Vermietung des dritten Bürogebäudes „Zeppelin“, welches sich aktuell noch im Rohbau befindet, abzuschließen. Mit der Mietvertragsunterzeichnung beginnt die den Erfordernissen des Mieters angepasste Fertigstellung.

Im Bereich Development soll die weitere Revitalisierung des Gebäudekomplexes Erzsébet Office in Budapest bis Mitte 2015 abgeschlossen werden. Im März gewann Warimpex hier für 12.250 m² eine führende ungarische Versicherung als langfristigen neuen Mieter. Damit schloss Warimpex einen der größten Mietverträge der letzten Jahre am ungarischen Büromarkt ab. Weiters ist auch ein Hotelverkauf in Verhandlung.

Um die Developmentleistungen weiter voranzutreiben und zur laufenden Refinanzierung hat Warimpex Anfang des Jahres ein neues Anleiheprogramm im Volumen von insgesamt bis zu 50 Millionen Euro gestartet. Die Bonds werden zwischen Februar 2014 und Februar 2016 in mehreren Tranchen entsprechend aktueller Nachfragen ausgegeben.