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Warimpex tief in roten Zahlen

2014 wegen Russland 35,3 Mio. Euro Verlust

Autor: Gerhard Rodler

Die Warimpex hat 2014 - wie bereits erwartet - vor allem durch Währungs- und Bewertungsverluste in Russland 35,3 Mio. Euro Verlust gemacht. Im Gegensatz zu Russland ist das Geschäft in den anderen Ländern positiv verlaufen, der Net Operating Profit pro Zimmer hat sich auf den andern Märkten sogar um 12 Prozent verbessert. Gelitten hatten durch den Kaufkraft-Verlust des Rubel aber jene Hotels, deren Gäste überwiegend aus Russland und der Ukraine kommen - also vor allem die russischen Hotels in Ekaterinburg und St. Petersburg, aber auch das Hotel Dvorak im tschechischen Karlsbad.

Negativ auf das Ergebnis ausgewirkt hat sich auch Abwertungen von Büroimmobilien in Russland, und auch das Finanzergebnis sei durch die negative Rubelkurs-Entwicklung gedrückt worden. Allerdings sind diese Fremdwährungsverluste nicht cash-wirksam.

Die Umsatzerlöse der Hotels gingen 2014 gegenüber dem Vorjahr um 11 Prozent auf 61,6 Mio. Euro zurück - so verlor etwa das Karlsbader Dvorak wegen der Russland-Krise ein Fünftel seines Umsatzes. Insgesamt gingen die Umsatzerlöse des Warimpex-Konzerns um 18 Prozent auf 73,8 Mio. Euro zurück. Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit stieg hingegen um 11 Prozent auf 20,5 Mio. Euro.

Ziel für heuer sei es, die laufenden Projekte in Berlin, Krakau, Budapest und St, Petersburg voranzutreiben und auch ein bis zwei Verkäufe abzuschließen, sagte Warimpex-CEO Franz Jurkowitsch.