Immobilien Magazin

Warten auf Godot

Spricht man vom Ersten Weltkrieg im Zusammenhang mit Wohnen, dann darf man das Mietrecht nicht unerwähnt lassen. Gerade jetzt nicht – ist die Diskussion doch nun, ein Jahr nach der Nationalratswahl, nach wie vor in vollem Gange.

Autor: Barbara Wallner

Eine „große Mietrechtsreform“ soll es geben, verspricht Justizministerin Beatrix Karl, zu diesem Zweck solle eine Arbeitsgruppe eingesetzt werden. Diese Expertengruppe soll bis Mitte des nächsten Jahres erste Ergebnisse präsentieren, immerhin handle es sich um eine extrem komplexe Materie. „Primäres Ziel sei die Erarbeitung eines verständlichen, gerechten und transparenten Mietrechts, das eine gute Balance zwischen den Bedürfnissen aller Betroffenen findet“, heißt es in einer Parlamentskorrespondenz. Moment. Beatrix Karl? Nein, wir haben uns nicht im Justizminister geirrt, aber wer nun ein leises Gefühl von Déjà-vu verspürt, liegt durchaus nicht falsch. Denn ein Jahr, eine Wahl und einen Justizminister später klingt die Geschichte verdächtig ähnlich: Mitte ...

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