Immobilien Magazin

Warum Vorsorge besser ist

Wer eine oder mehrere Vorsorgewohnungen hat, hat Glück gehabt. Pandemie hin oder her - Wohnen bleibt ein Grundbedürfnis. Vor allem dann, wenn alle auf Homeoffice sind. Ein Grund mehr, sich der Vorsorge in der Immowelt in Zahlen zu widmen.

Autor: Charles Steiner

50 Prozent

Um so viel ist die Nachfrage nach Vorsorgewohnungen im Zuge der Corona-Pandemie zwar zurückgegangen, aber: Vergleicht man das mit Mietwohnungen, wo der Markt in den ersten Wochen teilweise komplett zum Stillstand gekommen ist, und mit allen anderen Assetklassen, ist das immer noch ein äußerst hoher Wert. Das beweist die Resilienz von Wohnimmobilien, im besonderen von Vorsorgewohnungen gegenüber den wirtschaftlichen Verwerfungen. Wohnen ist ein Grundbedürfnis - und bleibt es auch. Vor allem qualitative Wohnimmobilien weisen teilweise höhere Nachfrageraten auf.

> 700

In etwa so viele Vorsorgewohnungen sind im Vorjahr insgesamt verkauft worden. Der durchschnittliche Nettokaufpreis pro Wohnung betrug Stand Herbst 2019 213.395 Euro und liegt damit nur geringfügig unter dem Durchschnittswert 2018 von 221.839 Euro. Die meisten Vorsorgewohnungen sind in Wien-Liesing und in Favoriten verkauft worden.

10 Prozent

Um die Krisenfestigkeit von Wohnimmobilien zu untermauern: In Vor-Corona-Zeiten lag der Anteil jener, die im Homeoffice tätig waren bei zehn Prozent. Im Vergleich: In Deutschland sind es gerade die Hälfte. Dieser Anteil hat sich - unfreiwillig - in Österreich deutlich erhöht. Einer Umfrage des Portals Robin Mood zufolge halten 94 Prozent jener, die auf Homeoffice sind, die Ausstattung im Homeoffice für gut.

47

In Vor-Corona-Zeiten war das statistisch gesehen die perfekte Größe für Vorsorgewohnungen, das entspricht nach Schnitt etwa einem Dreipersonenhaushalt. Allerdings rechnet man - vor allem im Familienbereich - dass sich dieser Wert wahrscheinlich erhöhen könnte: Lockdown und Homeoffice könnten sich in diesem Zusammenhang auch auf die künftig nachgefragte Größe auswirken.