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Was Deutsche gegen Einbrecher tun

Immowelt-Studie sieht kostengünstige Maßnahmen im Aufwind

Autor: Charles Steiner

Einbrecher mag niemand gern. Und so versucht man sich, entsprechend vor jenen Gaunern zu schützen, die das Eigenheim im Visier haben. Wie sich die Deutschen gegen Einbrecher schützen hat die immowelt.at in einer repräsentativen Studie erhoben. Interessantes Detail: Besonders kostengünstige Maßnahmen stehen hoch im Kurs. Einen kostenlosen Trick nutzt die Hälfte der Befragten: Sie verzichten beispielsweise auf Urlaubsfotos auf Facebook, um potentielle Täter gar nicht erst auf eine heiße Fährte zu stoßen. Jeder vierte Befragte täuscht mithilfe von Zeitschaltuhren und Bewegungsmeldern seine Anwesenheit vor. Auch ein Wachhund ist in der Beliebtheitsskala ganz hoch oben. Jeder Dritte vertraut auf den aufmerksamen Nachbarn. Immerhin: bei 37 Prozent der Befragten würden die Ganoven an Sicherheitsschlössern scheitern, bei 34 Prozent an geschlossenen Rollläden.

Im Vorjahr ist in Deutschland alle drei Minuten eingebrochen worden, Tendenz steigend. Dennoch würden 22 Prozent der Mieter auf präventive Maßnahmen verzichten, vorsichtiger sind da schon Eigentümer, dort liegt die Quote bei neun Prozent.

Für die von immowelt.de beauftragte, repräsentative Studie "Wohnen und Leben 2016" wurden im Februar 2016 deutschlandweit 1.000 Personen befragt.