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Weihnachtsmarkt-Immobilien boomen

Experten warnen vor Absturz ab 24. 12.

Autor: Gerhard Rodler

Weihnachtsmärkte sind derzeit die gesuchte Assetklasse Nummer eins mit ungebrochen wachsender Nachfrage. Wien ist dabei übrigens Innovationsweltführer. Der erste Weihnachtsmarkt im Jahr 1296 ist in Wien dokumentiert. Generell liegen die Renditen deutlich über den Assetklassen Büro und Wohnen, ja sogar Retail, wobei Punsch in der Regel deutlich hochprozentiger ist als Glühwein, wobei dies freilich von Mikrolage zu Mikrolage unterschiedlich sein kann. Branchenexperten sind sich noch uneins, ob die aktuelle Marktentwicklung bereits zu einer Überhitzung geführt hat. Während die Banken keine weiteren Weinachstmarktprojekte mehr finanzieren wollen, sprechen Makler bereits von einer absehbaren Verknappung des Angebotes spätestens ab Jänner oder Februar kommenden Jahres und erwarten maximal eine vorübergehende Abschwächung der Nachfrage, die längstens ab Oktober 2015 wieder in einer Boomphase enden sollte. Investmentberater empfehlen jedenfalls fast gleichlautend das Investment in Weihnachtsmarkt-Immobilien und gehen von einer anhaltend gleichmäßigen Nachfragesteigerung aus. Dazu haben die Analysten die entsprechenden wirtschaftlichen Daten zusammengetragen: Demnach sind die Weihnachtsmärkte in Österreich regional dezentral verteilt und mit unterschiedlicher Bedeutung für Städte und deren Umland. 80 Prozent der Weihnachtsmärkte sind übrigens lediglich an einem Wochenende geöffnet. Wien hat bei Betrachtung der Besucher eine herausragende Bedeutung, zweitstärkste Lage ist Salzburg, dahinter folgen die anderen Landeshauptstädte und Tourismuszonen. Empfohlen wird jedenfalls, nicht nur quantitative Merkmale für Investmententscheidungen in Weihnachtsmärkte, sondern auch sozial qualitative Faktoren einzubeziehen.

Der zunehmende Mangel an Grund und Boden hat vor allem in den CBD-Lagen weiteres Wachstum verhindert. Die Branche hat darauf damit reagiert, dass Original Wiener Christkindlmärkte auch in anderen Städten geschaffen wurden. Dabei konnten sich die österreichischen Marktteilnehmer neuerlich auf den Auslandsmärkten gegen Mitbewerber – vor allem dem Frankfurter Weihnachtsmarkt – durchsetzen. Neue Hoffnungsmärkte werden in China und Kanada aufgrund der dortigen räumlichen Reserven gesehen.

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