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Weiter Ringen um Heumarkt

Da stellt sich die Frage, ob das nicht das kleinere Übel wäre: Auch nachdem das projektierte Hochhaus am Eislaufverein-Gelände doch deutlich verkleinert wurde und sogar das - anstelle des heutigen Interconti-Gebäudes - geplante neue Hotel kleiner als das jetzt bereits gebaute werden soll, legt sich die UNESCO weiter quer.

Autor: Gerhard Rodler

Die UNESCO fordert seit 2012 die maximale Bauhöhe mit 43 Metern zu begrenzen,“ wurde bereits gestern abend in einer Stellungnahme verlautbart. Nach neuen Plänen soll der Wohnturm aber 66 Meter haben, nach ursprünglich geplanten rund 73 Metern. Das Timing dieser Stellungnahme zielt eindeutig auf die dem Vernehmen nach heute stattfindende Sitzung des Fachbeirates für Architektur und Stadtgestaltung ab.

Dabei sind jetzt alle glücklich: Der Eislaufverein konnte seine Eisfläche weitestgehend erhalten, eine Eishalle ist geplant und auch das Konzerthaus käme beim neuen Projekt viel besser zur Geltung.

Michael Tojners Wertinvest rechnet aber ohnedies nicht mit einem Baubeginn vor 2019. Bis dahin kann sich ja noch viel ändern. Das Investitionsvolumen wird übrigens weiterhin mit 250 bis 300 Millionen Euro angegeben, wenn auch mit deutlich weniger verkaufbarer Nutzfläche.

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