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Wenn Roboter Hochhäuser bauen

Können gefährliche Tätigkeiten verrichten

Autor: Charles Steiner

In der Automobilbranche sind sie nicht mehr wegzudenken, im Gebäudemanagement werden sie bald eingesetzt. Roboter. Nun könnten sie auch in der Baubranche Einzug halten, glaubt man einer Aussendung von der Schweizer Investment- und Beratungsgesellschaft Megadon. In dieser erklärt der Internetunternehmer Sven Donhuysen, dass Roboter mittlerweile in den Vorstandsetagen von großen Immobilien-Baugesellschaften angekommen seien. Das bringe, so Donhuysen, Chancen für Venture-Kapitalgeber - aber auch Risiken für die Beschäftigung.

„Gesundheitsschädliche, gefährliche und körperlich hoch belastende Tätigkeiten am Bau müssen sinnhafter Weise von Robotern erledigt werden“, sagt Donhuysen. Diese Entwicklung finde eben auch im Bau von Büro- und Wohnhäusern erste Anwendung.

Als Beispiel nennt er eine Aussage von Alison Carnwath, Chairperson des börsennotierten Bauunternehmens Land Securities. Dieser erklärte jüngst der britischen Tageszeitung „The Daily Telegraph“, dass Immobilienprojekte in London schon „sehr bald mehr von Robotern als von Menschen gebaut werden könnten.“ Weiters meint sie, dass sie selbst noch vor fünf Jahren gelächelt hätte, hätte ihr jemand erklärt, dass Roboter die Hochhäuser in London bauen würden. „Heute sind wir von diesem Zeitpunkt nicht weit entfernt“, so Carnwath.

Donhuysen sieht durch den Einsatz von Robotern im Hochbau einen „enormen Produktionsgewinn“. Das werde die Bewertung von Unternehmen, die mit skalierbaren Produkten in der Robotisierung der Bauwirtschaft tätig sind, „überproportional treiben“.