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Wie die Österreicher wohnen wollen

s Real und Wohnnet präsentieren Ergebnisse aus heuriger Umfrage. Weit mehr als 6.000 Teilnehmer haben mitgemacht.

Autor: Charles Steiner

Welche Immobilien suchen die Österreicher aus welchem Grund? Diese Frage stellen sich die s Real und Wohnnet seit fast fünf Jahren mittels Onlineumfrage. Die Ergebnisse aus der Umfrage wurden am Mittwochvormittag im Cafe Landtmann vor zahlreichen Journalisten präsentiert. Laut Michael Pisecky, dem Geschäftsführer der s Real, haben heuer im Zeitraum zwischen Ende April und Juni 6.875 Personen an der Umfrage teilgenommen. „Ein Rekordwert“, wie Pisecky die Teilnahme kommentiert.

Was sich aus der Umfrage ablesen lässt: Mehr als ein Viertel - 26 Prozent - der Österreicher begeben sich auf Immobiliensuche, weil die derzeitige Immobilie zu klein ist. Besonders ausschlaggebend dabei war Familienzuwachs, heißt es bei der Pressekonferenz. Weitere Hauptmotive: Job- und ein damit verbundener Ortswechsel (17 Prozent), die erste eigene Wohnung (acht Prozent), Bedürfnis nach Kostensenkung (sechs Prozent) und ein ausgelaufener Vertrag. 53 Prozent der Österreicher wollen eine Eigentumsimmobilie haben, davon entfallen 19 Prozent auf Eigentumswohnungen und Häuser, elf Prozent suchen ein passendes Grundstück. Und viele würden gerne am Land wohnen - freilich mit der öffentlichen Infrastruktur wie in der Stadt.

Warum Eigenheim? Michael Pisecky: „Immobilien werden gekauft als Geldanlage, zum Vererben und vornehmlich, darin zu wohnen. Einen Ansatz zur Spekulation, wie öfter von bestimmten Politikern behauptet, kann ich absolut nicht erkennen.“

Auch interessant, wie Richard Mauerlechner, der Geschäftsführer von Wohnnet ausführt: Der Energieausweis ist den meisten Wohnungssuchenden nicht sehr wichtig. „Lage schlägt Energieeffizienz“, so sein Resümee. So sei der Prozentsatz derer, die eine Immobilie aufgrund schlechter Energiebilanzen nicht kaufen oder mieten würden, selbst wenn sie sich in der gewünschten Lage befinde, lediglich bei 30 Prozent. Auch ist der Prozentsatz derer, die bei der Suche Energieeffizienz als zwar wichtig, aber kein Must-Have angaben, von 53 Prozent auf 40 Prozent gesunken.

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