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Wiener Privatbank mit Überschuss

Vertriebsfokus auf Immobilien-Investments und Wertpapierfonds

Autor: Gerhard Rodler

Die Wiener Privatbank hat im Geschäftsjahr 2014 ein Jahresergebnis ohne Fremdanteile in Höhe von 2,55 Mio. Euro (2013: 3,07 Mio. Euro) erwirtschaften. Aufgrund dieser Ergebnissituation wird der Hauptversammlung vorgeschlagen, für das Geschäftsjahr 2014 eine Dividende in Höhe von 0,80 Euro je Aktie auszuschütten. Beide Kerngeschäftsfelder - Kapitalmarkt und Immobilien - entwickelten sich im Geschäftsjahr 2014 stabil, so Wiener Privatbank-Vorstand Helmut Hardt: „Im Immobilienbereich haben wir den Vertrieb der Neubau- sowie Altwiener-Vorsorgewohnungen erfolgreich fortgeführt, die Handelsaktivitäten im Zinshausbereich intensiviert und unsere Beteiligung an der Vienna Estate SE aufgestockt. Durch die Bündelung des Immobilien-Know-hows unter einem Dach wollen wir die Immobilienaktivitäten der gesamten Wiener Privatbank-Gruppe weiter ausbauen. Im Kapitalmarktbereich wiederum haben wir das Brokerage-Geschäft verstärkt, mehrere Unternehmensanleihen erfolgreich platziert und unsere Assets under Management weiter erhöht.“

Während sich der Zinsüberschuss im Geschäftsjahr 2014 durch die höhere Zinsbelastung infolge des Ausbaus des Immobilienportfolios von 1,85 Mio. Euro im Jahr 2013 auf nunmehr 1,38 Mio. Euro reduzierte, konnte die Wiener Privatbank den Provisionsüberschuss auf 3,46 Mio. Euro steigern (2013: 3,04 Mio. Euro). Insgesamt erwirtschaftete die Wiener Privatbank ein Betriebsergebnis in Höhe von 0,56 Mio. Euro (2013: 2,22 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Steuern kam bei 2,82 Mio. Euro zu liegen, nach 4,75 Mio. Euro im Jahr 2013, als ein Sonderertrag aus dem Verkauf einer Unternehmensbeteiligung erwirtschaftet worden war. Das Ergebnis je Aktie lag im Berichtsjahr bei 0,60 Euro (2013: 0,72 Euro).