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Wienerberger zeigt sich krisenfest

Umsatz nur Prozent unter Rekordergebnis

Autor: Anna Reiterer

Die Wienerberger Gruppe erwirtschaftete nach einem starken Start in das Geschäftsjahr 2020 trotz der Covid-19-Pandemie solide Halbjahresergebnisse. Der Konzernumsatz lag trotz der Lockdowns in zahlreichen Schlüsselmärkten im ersten Halbjahr 2020 mit 1.642 Millionen Euro nur rund 5 Prozent unter dem Rekordwert des Vorjahres (H1 2019: 1.736 Millionen Euro). Beim bereinigten EBITDA leistete das Fast Forward Programm einen positiven Beitrag von 15 Millionen Euro. Das bereinigte EBITDA zeigte mit 255 Millionen Euro eine solide Entwicklung und kam nur 12 Prozent unter dem Vorjahresrekord von 290 Millionen Euro zu liegen. „Unsere Halbjahresergebnisse zeigen eindeutig, dass unser Geschäft stabil ist und wir in der Lage sind, eine solche Krise zu bewältigen“, stellt Wienerberger Vorstandsvorsitzender Heimo Scheuch zur Unternehmensentwicklung fest. Kontinentaleuropa, Großbritannien und die USA würden Investitionen in Infrastruktur, Wohnungsbau und Renovierungen brauchen. „Die beschlossenen Konjunkturprogramme zur Überwindung der Covid-19-Krise und der Green Deal der EU werden hier neue Marktimpulse geben. Wir erwarten daher einen Aufschwung unserer Industrie, zu dem wir mit unseren innovativen und nachhaltigen Lösungen aktiv beitragen werden“, so Scheuch.

Für das laufende Geschäftsjahr 2020 erhöht Wienerberger angesichts solider Umsätze im Juli seine Guidance. Obwohl die Visibilität nach wie vor gering ist, erwartet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2020 einen weniger starken Marktrückgang von minus 10 Prozent (zuvor -15 Prozent) in den Endmärkten der Wienerberger Gruppe. Mittel- bis langfristig sieht das Unternehmen aufgrund der staatlichen Stimulusprogramme deutliches Wachstumspotenzial.