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WKO begrüßt Finanzausgleich

Edlauer fordert aber mehr Förderung für private Wohnbauträger

Autor: Stefan Posch

Der Finanzausgleich hat auch Änderungen bei der Wohnförderung gebracht. Ab 2018 wird der Wohnförderungsbeitrag in der alleinigen Kompetenz der Länder liegen. Georg Edlauer, Obmann des Fachverbandes der Immobilien- und Vermögenstreuhänder der Wirtschaftskammer Österreich (WKO), bewertet die Maßnahmen in einer Aussendung „vorsichtig optimistisch“.

„Die Wohnbauförderung ermöglicht es jenen Menschen, Wohnungseigentum zu bilden, die es sich sonst nicht leisten könnten, und ist ein wichtiger Impulsgeber für die gesamte Wohnungswirtschaft“, betont Edlauer. „Grundsätzlich begrüßen wir die Intention im Finanzausgleich, die Finanzierungs- und Ausgabenverantwortung stärker als bisher in eine Hand zu legen - mit sicherlich positiven Auswirkungen auf die Finanzgebarung der Gebietskörperschaften“, so Edlauer weiter. Wie die Länder aber letztendlich mit der neuen Abgabenautonomie umgehen werden, werde sich aber erst zeigen. Private Wohnbauträger müssten besser als bisher zum Zug kommen.

Edlauer fordert auch mehr Investitionen in den Wohnbau insbesondere in den Ballungszentren: „Allein in Wien fehlen mehr als 10.000 Wohnungen, und jedes Jahr kommt ein weiterer Fehlbestand von rund 5.000 Wohnungen dazu.“ Leistbares Wohnen könne nur durch ein größeres Wohnungsangebot erfüllt werden. „Der Markt bestimmt den Preis“, ist Edlauer überzeugt.

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