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Wochenmärkte als "Sonderzone"

Die baugesetzlichen Besonderheiten am Markt

Autor: Jasmin Kollitsch

Der wichtigste Auftrag eines Stadtmanagers ist wohl das Konsumtief zu verhindern. Dazu gehört, zu erkennen dass Wochenmärkte zu den stärksten Frequenz- und Kaufkraftbringern zählen.

In der Vergangenheit haben sich Konsumenten beschwert, dass der Branchenmix fast nicht vorhanden war, doch dieses Problem soll durch einen Wochenmarkt behoben werden: er bietet ein breites Frischeangebot.

Es gibt einige Vorteile: Durch die Wochenmärkte werden mehr Leute in die Innenstadt gelockt. Kundenanalysen ergaben dass der Käufer bei einer Durchschnittsausgabe von 15 Euro noch zusätzlich 30 Euro ausgibt durch die umliegenden Geschäfte. Ein Wochenmarkt zieht auch Touristen an, denn sie bummeln nicht nur gern in der Stadt sondern auch auf Märkten.

Es gelten auch besondere Baugesetze für Wochenmärkte, da sie auf den Standort immer genau zugeschnitten werden müssen. Dazu werden auch Kunden befragt damit man sich auf ihre Wünsche und Ideen einlassen und inspirieren lassen kann. Die Voraussetzungen sind zum Beispiel, dass der Markt mindestens 14 Stände haben muss, ein attraktives Erscheinungsbild mit Wort- und Bildmarke vorhanden sein muss, ein Leitsystem ist auch von Vorteil und auch ein Produktmix wäre zu raten.

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