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Wohnbauförderungen im Vergleich

Wo man am besten Immobilien bauen oder renovieren kann

Autor: Charles Steiner

Für Häuselbauer oder für jene, die ihr Eigenheim renovieren, sind staatliche Förderungen durchaus ein Anreiz. Schließlich sind für derlei Bauvorhaben die Kosten allein durchaus eine Herausforderung. Allerdings: Jedes Bundesland fördert anders, gemeinsamer Nenner in Österreich ist, dass nur Hauptwohnsitze gefördert werden. FindMyHome hat die Wohnbauförderungslandschaft zwischen Wien und Niederösterreich verglichen. Der Schluss: Während Wien mehr auf umweltfreundliches Bauen und Wohnbeihilfen setzt, richtet man sich in Niederösterreich mehr nach Familien.

So unterteilt sich die Wohnbauförderung in Wien im Wesentlichen in drei Säulen, wie aus der Analyse hervorgeht, nämlich Neuerrichtung von Wohnraum, Sanierung von bestehenden Immobilien und die finanzielle Unterstützung von Menschen mit niedrigem Einkommen. Bernd Gabel-Hlawa, Geschäftsführer von FindMyHome: „In der Hauptstadt gibt es so viele Förderungen wie in keinem anderem Bundesland. Besonders umweltfreundliches und ökologisches Bauen durch beispielsweise den Einbau von Photovoltaikanlagen, Hybridanlagen oder Solarwärmeanlagen werden unterstützt, aber auch Personenförderungen mittels Wohnbeihilfe und Eigenmittelersatzdarlehen haben einen großen Stellenwert.“ Neben der klassischen Neubauförderung gebe es in Wien ebenso „unzählige Hilfestellungen im Bereich der Sanierung und Wohnungsverbesserung“.

In Niederösterreich spielen bei Förderungen dagegen Lage und Familiensituation eine wesentliche Rolle. So steige bei Neubauförderungen die Subventionshöhe mit jedem Kind, oder wenn in einem bestehenden Gebäude neue Wohneinheiten geschaffen würden. Gabel-Hlawa: „Prinzipiell setzt man in Niederösterreich aber auf ein Punktesystem, nach welchem die zu fördernden Pläne bewertet werden. Hier fallen neben der Familiensituation und der Lage vor allem Kriterien wie Nachhaltigkeit und Umweltschutz hinein. Dabei werden bei einer maximalen Summe von 30.000 Euro für jeden erreichten Punkt 300 Euro zugesichert. Wer hingegen eine Immobilie sanieren möchte, muss über eine bestehende Nutzfläche von mehr als 500 m² verfügen.“