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Wohninvestments sehr begehrt

Deutsche Investoren suchen verstärkt Wohnungen

Autor: Gerhard Rodler

Das Transaktionsvolumen mit größeren Wohnungsbeständen beläuft sich Ende des dritten Quartals auf insgesamt knapp 8,3 Mrd. Euro. Damit liegt das Ergebnis nur rund 4 % unter dem außergewöhnlich hohen Vorjahresresultat. Das Investoreninteresse für deutsche Wohnungsbestände ist demzufolge weiterhin sehr groß.

Bezogen auf die unterschiedlichen Assetklassen ist das Bild unverändert: Nach wie vor dominieren auf mehrere Standorte verteilte Bestandsportfolios das Geschehen und kommen auf einen Anteil von knapp 81 % am Transaktionsvolumen. Weiter auf dem Vormarsch sind Projektentwicklungen, die ihren Anteil im Laufe des Jahres auf 10 % ausbauen konnten und damit den zweiten Platz belegen. Ältere Bestandsobjekte (Block Sales) nehmen mit gut 8 % Rang drei ein. Moderne Bestandsobjekte (<10 Jahre) sowie Sonderwohnformen (z. B. Studentenwohnen) sind dagegen nur unwesentlich am Gesamtumsatz beteiligt.

Zwar entfällt der größte Anteil des Umsatzes (61 %) nach wie vor auf Großdeals über 100 Mio. €, im Vergleich zu den Vorquartalen hat sich ihre Dominanz aber verringert. Demgegenüber konnten mittelgroße Verkäufe zwischen 25 und 50 Mio. € (knapp 14 %) und von 50 bis 100 Mio. € (11,5 %) ihre relativen Anteile am Gesamtergebnis ausbauen. Kleinere Transaktionen bis zu 10 Mio. € haben dagegen etwas an Bedeutung eingebüßt und tragen gut 4 % zum Transaktionsvolumen bei. Trotzdem spielen sich knapp 39 % aller Deals in diesem Marktsegment ab.