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Wohnungsmieten in Wien stabil

Teilweise sogar deutlicher Rückgang

Autor: Gerhard Rodler

Nach den Steigerungen in den Vorjahren haben sich die Mieten nun scheinbar eingepedelt. Über das gesamte Bundesland betrachtet wurden die durchschnittlichen Quadratmeter-Mietpreise für Wohnungen in Salzburg (+2,46 Prozent), in der Steiermark (+2,09 Prozent) und Wien (+0,28 Prozent) im ersten Halbjahr 2015 teurer. Günstiger wurde es für potenzielle Mieter in allen anderen Bundesländern.

Am stärksten ließen die Preise in Vorarlberg, Tirol und Kärnten nach. Gemäß der Untersuchung haben sich Objekte mit mehr als 110 m² im Bundesland Salzburg am stärksten entwickelt. Hier stiegen die Mieten um mehr als 7 Prozent. Durchaus überraschend folgen Mietwohnungen im Burgenland (81 bis 110 m²) mit einer Mietpreissteigerung von 4,27 Prozent.

Am stärksten verloren besonders große Wohnungen im Burgenland. Hier lagen die Mietpreise um knapp 15 Prozent unter jenen des Vorjahrs. Ebenso gab es in Vorarlberg und Tirol Preiseinbußen bei großflächigen Wohnungen mit mehr als 110 m² von mehr als 10 Prozent.

Bei Miethäusern stiegen in den Bundesländern Wien (4,88 Prozent), Burgenland (3,44 Prozent) und Salzburg (1,32 Prozent) die Preise. In Tirol (minus 16,58 Prozent), Kärnten (minus 4,96 Prozent), Oberösterreich (minus 2,68 Prozent), Steiermark (2,26 Prozent) und Niederösterreich (minus 1,45 Prozent) kam es zu teilweise deutlichen Vergünstigungen für neue Mieter.

Bei den verglichenen Preisen handelt es sich um Angebotspreise von insgesamt mehr als 260.000 Objekten, wie sie von den Vermietern auf willhaben.at publiziert wurden. Verglichen wurden die Bruttomietpreise des Jahres 2014 mit jenen des ersten Halbjahrs 2015.