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ZBI kauft nächstes Wohnprojekt

265 Wohneinheiten off market von der Süba erworben

Autor: Charles Steiner

Nach dem bislang größten Einzeldeal im Wohnimmobilienbereich im Frühjahr schlägt die Zentral Boden Immobilien Gruppe erneut in Wien zu: Für den offenen Immobilien-Publikums-AIF „UniImmo: Wohnen ZBI“ hat sie jetzt in Liesing das Entwicklungsprojekt Breitenfurter Straße 178 - 182 von der Süba erworben. Das berichtet die EHL Investment Consulting, die den Deal im Rahmen einer Off-Market-Transaktion vermittelt hatte. Mit rund 17.500 m² und 265 Wohneinheiten ist das das zweite großvolumige Wohnprojekt, das die ZBI in Wien erworben hatte, nach dem Wohngarten in Simmering im Frühjahr, mit dem der Markteintritt in Österreich erfolgt war. Der Baustart erfolgt Mitte des kommenden Jahres, die Fertigstellung ist für 2023/2024 avisiert worden.

Christian Reißing, Vorstand Fondsmanagement/Projektentwicklung der ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe erklärt in einer Stellungnahme: „Das von der Süba entwickelte Wohnprojekt in der Breitenfurter Straße bietet durch seine attraktive Lage sowie die effiziente und nachhaltige Ausgestaltung eine optimale Erweiterung unseres planmäßigen Engagements in Österreich. An der auch in Krisenzeiten stabilen Assetklasse Wohnimmobilien interessierte Anleger können Anteile am UniImmo: Wohnen ZBI bei den Volksbanken in Österreich noch bis 29. Januar 2021 erwerben.“ Heinz Fletzberger, Vorstand der Süba erklärt, dass das Projekt die Mikrolage im 23. Bezirk weiter aufwerten wird: „Wir sind sehr froh mit Unterstützung der EHL die ZBI als einen Top-Käufer für dieses Investment gewonnen zu haben.“

Für Markus Mendel, Geschäftsführer der EHL Investment Consulting, ist die Transaktion ein Beweis für das nach wie vor hohe Interesse der Investoren am österreichischen Wohninvestmentmarkt: „Neben Top-Büroobjekten, Logistikimmobilien und Nahversorgungszentren sind gerade auch die als corona-resistent eingeschätzten Wohnneubauprojekte ganz oben auf der Einkaufsliste vieler Investoren gereiht. Insbesondere aufgrund des teilweisen Rückzugs einiger Investoren aus krisengebeutelten Gewerbeinvestments sehen wir hier auch zukünftig noch Druck auf die Renditen bzw. steigende Preise.“