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ZIA sieht Klimaziele positiv

GEG biete gute Ansätze

Autor: Charles Steiner

Heute wird das Gebäudeenergiegesetz (GEG) im Rahmen des Gesetzentwurfs zur Vereinheitlichung des Energieeinsparrechts für Gebäude im Deutschen Bundestag abschließend behandelt. Für den Zentralen Immobilien Ausschuss sind im Entwurf durchaus erste Ansätze zur Erreichung der Klimaziele enthalten. Maria Hill, Vorsitzende des ZIA-Ausschusses, erklärt in einer Stellungnahme, dass man nun mit der Immobilienwirtschaft an weiteren praktikablen Lösungen arbeiten müsse: „Viele der ZIA-Forderungen wurden erfüllt, darunter insbesondere die Aufnahme des Quartiersansatzes und der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit.“ Zu begrüßen sei laut Hill zudem die Innovationsklausel, mit der künftig auch der alternative Nachweis der Anforderungen über die Treibhausgasemissionen möglich sei. Auch so könne seitens der Gebäudeeigentümer zielgerichteter auf einen angemessenen Mitteileinsatz und eine hohe CO2-Einsparung reagiert werden.

Auch die Ausweitung der Möglichkeiten zur gebäudenahen Erzeugung von erneuerbarer Energie betrachtet der ZIA grundsätzlich positiv, sieht jedoch noch erhebliche steuerliche Hemmnisse. Zudem sei es ob der Unterschiedlichkeit von Gebäudetypen notwendig, auch gebäudeferne erneuerbare Energie anrechenbar zu machen.

Mit der Verabschiedung des GEG würde auch die Ermächtigungsgrundlage für die Abschaffung des PV-Deckels gelegt, die der ZIA ebenfalls begrüßt. „Hierdurch wird die Grundlage für die weitere Förderung des Ausbaus von erneuerbaren Energien geschaffen und Arbeitsplätze werden gesichert“, so Hill.