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Zinsen knabbern an Wohnbaubank

... und der Bausparkasse

Autor: Gerhard Rodler

s Wohnbaubank und s Bausparkasse sind so etwas wie siamesische Zwillinge. Schon deshalb, weil sie von den selben Personen geführt werden. Auch die Geschäftsentwicklung ist beim Wohnbaufinanzierer und bei der Bausparkasse durchaus vergleichbar. In beiden Gesellschaften hat das Volumen etwas abgenommen.

Bei der s Wohnbaubank schrumpfte die Bilanzsumme um knapp ein Zehntel, bei der Bausparkasse war es die Zahl der Neuverträge, die um rund zehn Prozent niedriger war. Und dennoch haben sich beide Unternehmen 2015 sehr erfolgreich geschlagen. Bei der s Wohnbaubank lag der Nettozinsertrag bei 14,8 Mio. Euro und damit deutlich über Vorjahresniveau (+ 25,1 Prozent), das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag mit 12,2 Mio. Euro sogar um 30,9 Prozent über dem Vorjahr.

Ende 2015 befinden sich 1.818 Mio. Euro an Anleihen der s Wohnbaubank im Umlauf, das sind um rund sieben Prozent weniger als 2014, womit man wieder auf dem Niveau von 2013 hält. Die s Bausparkasse konnte 2015 letztendlich wiederum 768 Mio. Euro an neuen Bauspardarlehen zusagen, was einem Plus von fast 25 Prozent entspricht. Die Summe der Ausleihungen blieb mit 6.759 Mio. Euro unverändert gegenüber 2014 (+ 0,3 Prozent) auf hohem Niveau.

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