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Zinshäuser in Bundesländern heben ab

Transaktionen im Coronajahr deutlich zugenommen

Autor: Charles Steiner

Während sich der Zinshausmarkt in Wien auf hohem Niveau stabil erweist, heben die Bundesländermärkte jetzt so richtig ab. Das geht aus einer aktuellen Analyse zum österreichischen Zinshausmarkt durch Hudej Zinshäuser hervor. Demnach seien die Märkte im Coronajahr außerhalb Wiens zum Teil stark gewachsen. Gerhard Hudej, Geschäftsführer der Hudej Zinshäuser Gruppe: "Die Steigerungen in den Bundesländern waren teilweise außergewöhnlich hoch und übertreffen alle bisherigen Jahre." Auch würden Share Deals mittlerweile stark zunehmen, das aufgrund der mittlerweile hohen Zinshauspreise und weil mehr Profis auf dem Markt zugegen seien, die sich hierdurch Senkungen bei den Steuern und Nebenkosten versprechen.

Allerdings seien die Zahlen für das vergangene Jahr lückenhaft, berichtet Hudej, weswegen konkrete Daten erst Mitte bis Ende des zweiten Quartals bekanntgegeben werden können. Denn während die Transaktionszahlen österreichweit stark gestiegen sind, hätten die Volumina teilweise erheblich eingebüßt - vor allem in den Hotspots Wien und Graz. Das liege laut Hudej durch die Verzögerungen bei den grundbücherlichen Eintragungen. In der Steiermark seien auch außerhalb von Graz Zinshäuser gedreht worden, dennoch hätte sich ein Minus bei den Transaktionsvolumina ergeben. Der Schluss, den Hudej zieht: Die Situation durch die Covid19-Krise hat den Zinshausmarkt nicht beeinträchtigt, aber zu starken Verzögerungen in den Grundbuchsämtern gesorgt, vor allem in Wien und Graz. Daher wird es für 2020 zu sehr hohen Nachläufen bis weit ins Jahr 2021 hinein kommen. Erst Mitte des laufenden Jahres wird man somit über valide Zahlen für 2020 verfügen, möglicherweise noch später.