immoflash

Zinshausinvestments auch 2014 stabil

Neue Wiener Bauordnung wird zum Booster

Autor: Gerhard Rodler

Mit einem Transaktionsvolumen von knapp 100 Millionen Euro und zwei neu akquirierten Märkten in Ungarn und der Slowakei fällt die Bilanz von Arnold Immobilien für das Vorjahr sehr positiv aus. Markus Arnold, Gründer und Eigentümer von Arnold Immobilien, peilt auch für 2014 zumindest gleichbleibende Verkaufszahlen an. Von der geänderten Wiener Bauordnung profitieren sollen laut Arnold Immobilien zwei Drittel der rund 15.000 Wiener Zinshäuser.

Zudem gelangen jedes Jahr aufgrund von Vererbung oder geänderten finanziellen Interessen jedes Jahr circa 400 bis 500 Liegenschaften im Volumen von rund 1 Milliarde Euro auf den Markt. Allerdings sieht Arnold ein Ende des „Goldgräberbooms“: Von stark überzogenen Preisen für Liegenschaften in Randgebieten würde man sich wieder verabschieden müssen.

Noch vor der Sommerpause soll die neue Wiener Bauordnung in Kraft treten, die neben neuen Regelungen für Balkonbauten vor allem Erleichterungen für den Dachgeschoßausbau bringen soll. Bedingt durch strenge Regelungen betreffend Erdbebensicherheit von Gebäuden waren in den vergangenen Jahren Ausbauarbeiten unterm Dach schwierig zu realisieren.) Laut der neuen Wiener Bauordnung gelten Dachgeschoßausbauten für Wohnzwecke nicht mehr als Zubau, sondern als „Änderung von Bauwerken“. Voraussetzung: Die Wohnraumbeschaffung darf lediglich durch „Aufklappung“ des bestehenden Daches um 45 Grad erfolgen. So kann beispielsweise eine besser nutzbare Wohnfläche durch mehr Raumhöhe erzielt werden. Sogar der Ausbau eines Stocks ist durch die Erhöhung der Dachneigung möglich.