Immobilien Magazin

Zombie-Häuser

Die dunkle Seite des US-Immobilienmarkts.

Autor: Hannes Breustedt

Halloween ist längst vorbei. Am US-Häusermarkt sind „Zombie“-Siedlungen dagegen eine feste Größe – seit der Krise verkommen ganze Stadtteile. Neue Gesetze und Auktionen riesiger Immobilienpakete sollen das Problem lösen.

Die Immobilienkrise hat in Amerika nämlich ein Feld der Verwüstung hinterlassen. In etlichen Bundesstaaten gibt es Gegenden, in denen sich ein „Zombie-Haus“ ans nächste reiht. Branchenexperten verwenden den Begriff für verlassene Immobilien, die sich im langwierigen Prozess der Zwangsvollstreckung befinden. Vor allem in sozial schwachen Gegenden sorgen Leerstand und Verfall für Gruselatmosphäre. „Das beste Heilmittel gegen Zombie-Befall ist ein schneller und effizienter Prozess der Zwangsvollstreckung“, sagt Experte Daren Blomquist vom Analysehaus RealtyTrac. Davon sind viele Bundesstaaten und Städte zwar noch weit entfernt, doch immer mehr suchen nach Mitteln und Wegen. „Cleveland und erst kürzlich Chicago haben aggressive ...

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