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zoomsquare goes Deutschland

In Österreich noch nicht am Ziel

Autor: Gerhard Rodler

Das österreichische Startup-Unternehmen zoomsquare geht jetzt nach Deutschland. zoomsquare.de soll in diesem Jahr starten und wird unter anderem Facebook in die Wohnungssuche integrieren.

Das Konzept ist eine Art Mini-Google für Immobilien. In Deutschland sollen demnächst 10.000 Immobilienseiten indexiert werden und es soll auch mehrsprachig sein.

Gründer Andreas Langegger erklärt: „Der auf den ersten Blick größte Nutzen für den User ist, dass zoomsquare mit über 20.000 Objekten bereits zum Start in Berlin mehr Wohnimmobilien im Index hat als die etablierten Marktplayer. Deutschlandweit sind mehr als ein Drittel der online angebotenen Wohnungen und Häuser nicht bei den führenden Portalen gelistet. In Berlin dürfte das Potential mit bis zu fünfzig Prozent sogar noch einmal höher sein. Das ist auch für uns überraschend.“

Das neue Berlin-Büro auf der Museumsinsel am Schlossplatz 1 ist bereits bezogen und dank insgesamt 1,7 Millionen Euro an Investorengeldern ist auch die Finanzierung des 15-köpfigen Teams dieses Jahr gesichert.

In Österreich scheint zoomsquare wirtschaftlich indessen noch nicht wirklich am Ziel zu sein. So moniert man in Marktkreisen, dass zoomsquare beispielsweise im zurücklegenden Dezember laut similarweb gerade einmal rund 40.000 Visits hatte. Im Oktober waren es rund doppelt so viele gewesen...

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Kommentare

PP | 03.02.2016 15:49

Zoomsquare ist wieder einmal so eine Plattform die keiner braucht. Irgendwelche Investoren, die keine Ahnung vom Markt haben investieren. Zoomsquare ist praktisch das zweite findmyhome. Keiner brauchts, bringt nichts, aber viel Medienberichterstattung.