Immobilien Magazin

Zoomsquare ist insolvent

Die Onlineplattform Zoomsquare hat Konkurs angemeldet. Die Gründe sind noch völlig unklar.

Autor: Charles Steiner

Paukenschlag in der heimischen Prop-Tech-Welt. Quasi aus heiterem Himmel hat Zoomsquare Insolvenz angemeldet. Unklar ist derzeit noch, wie hoch die Passiva seien, aus der öffentlich einsehbaren Ediktsdatei gab es dazu noch keinerlei Informationen. Bis 19. Juni hätten jedenfalls die Gläubiger die Möglichkeit, ihre Forderungen an die Masseverwalterin Michaela Jahn anzumelden. Das Insolvenzverfahren wird ohne Eigenverwaltung des Schuldners abgewickelt.

Nicht einmal im Umfeld von Zoomsquare konnte man sich den Konkurs erklären, er kam für einige ziemlich überraschend. Andere wiederum, die nicht genannt werden wollen, hatten schon im Vorfeld den Verdacht geäußert, dass das Unternehmen bald in finanzielle Probleme geraten könnte und womöglich eine Pleite im Raum stehe.

Erst im vergangenen Herbst hatte CEO und Gründer Andreas Langegger das Managementboard verlassen und sich aus dem operativen Geschäft zurückgezogen. Die Agenden übernahmen daraufhin Anita Körbler und Jürgen Leger. Was folgte war ein Marken-Relaunch im vergangenen Dezember, die Website wurde völlig neu entworfen und hat auch die Zielgruppe verändert. Damals hieß es, dass man den Fokus ausschließlich auf Immobilien im Bereich Eigentum und Neubau legen wolle. Gestartet ist man mit über 200 „ausgewählten Bauträgerobjekten“, wie aus einer damaligen Mitteilung hervorgeht. Zudem hatte man auch nach strategischen Partnerschaften mit internationalen Bauträgern und Immobilienentwicklern im Wohnbereich gesucht, wie der immoflash im Herbst exklusiv berichtete.

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