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Züblin schreibt rote Zahlen

Immos für 103 Millionen Franken abgeschrieben

Autor: Robert Rosner

Die Schweizer Immobiliengesellschaft Züblin korrigiert den Wert ihrer Liegenschaften um 103 Mio. Franken (85,74 Mio. Euro). Grund für die Abschreibung, die das Unternehmen tief in die roten Zahlen zerrt, sind hauptsächlich die leer stehenden Bürogebäude in Paris. Die Büroflächen in den sechs Liegenschaften in der französischen Hauptstadt stehen gemäß Mitteilung vom Dienstag zu 62 Prozent leer.

Um die Räume schneller zu vermieten, wurden nun die Mietpreise gesenkt – mit einer entsprechenden Verminderung des Liegenschaftenwerts um 17 Prozent, respektive 68 Mio. Franken.

Größere Abschreibungen auf dem Immobilienportfolio tätigte Züblin auch in Deutschland (32 Mio. Franken). Alles in allem schrieb Züblin so in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2014/15 (per 30. September) einen Nettoverlust von 118 Mio. Franken.

Operativ hat Züblin einen Rückgang des Halbjahresgewinns vor Abschreibungen (Ebitda) um 30 Prozent auf noch 9 Mio. Franken zu verkraften. Das operative Ergebnis sank damit in ähnlichem Ausmaß wie die Mieteinnahmen aufgrund von diversen Liegenschaftsverkäufen.