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Zusammenschluss von Immowelt und Immonet

Marktführer bleibt Online-Plattform Immobilienscout

Autor: Gerhard Rodler

Das sich schon länger anbahnende Zusammengehen von Immowelt und Immonet ist nun fixiert. Dabei handelt es sich aber um Deutschland und das in Deutschland beheimatete Immonet. Dieses hat mit der österreichischen Immonet nichts zu tun. Ganz im Gegensatz zur deutschen Immowelt, die auch in Österreich mit einer Österreichausgabe aktiv ist.

Das deutsche Bundeskartellamt hat den Zusammenschluss der beiden Immobilienportale Immowelt und Immonet genehmigt. Eine „erhebliche Behinderung“ sei nicht zu befürchten, erklärte Kartellamtspräsident Andreas Mundt am Dienstag. Marktführer bleibe auch nach dem Zusammenschluss der zweit- und der drittgrößten Immobilienplattform in Deutschland das Portal Immobilienscout.

Möglich sei sogar, dass sich der Wettbewerb zum Marktführer durch den Zusammenschluss intensiviere, erklärte Mundt.

Immowelt und Immonet sollen zur Immowelt Holding AG fusionieren. Axel Springer, zu dessen Tochter Digital Classifieds die Immonet-Gruppe gehört, zahlt eigenen Angaben zufolge etwa 131 Mio. Euro für Immowelt. Chef der neuen Immowelt Holding AG wird Carsten Schlabritz. Immonet kündigte erwartungsgemäß an, Geschäftsführer Christian Maar verlasse das Unternehmen zum 30. April.

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Kommentare

Gottfried Hackbarth | 23.04.2015 12:02

Es ist zu hoffen dass durch diese Fusion der Alleingang von ImmobilienScout24 einigermassen, wenn schon nicht gestoppt, dann zumindest gestört werden kann. Die Ambitionen von Scout24 die Endkunden in Deutschland, auch unter Einsatz von Flowfact und unter Instrumentalisierung der Makler zu bekommen ist eindeutig zu erkennen. Die Strategie der Investoren die hinter Scout24 stehen, scheint, zumindest in Deutschland, voll aufzugehen .. die wollen an die Endkunden 'ran .. Das ist in Österreich "gottseidank" so nicht so einfach zu realisieren ..